Dorn-Breuss-Anwendung

 

Die sanfte Wirbeltherapie

Die Dorn-Anwendung geht auf den Allgäuer Landwirt Dieter Dorn zurück, der mit recht einfachen Handgriffen entlang der Wirbelsäule bei den Menschen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft oft eine schnelle Linderung bei verschiedenen Rückenbeschwerden herbeiführen konnte. Seine Vorgehensweise sprach immer mehr Menschen an und führte dazu, dass die Dorn Methode in der Komplementärzmedizin heute von Ärzten und Heilpraktikern angewendet wird.


Seine Methode besteht aus einem sanften Einwirken auf die Dornfortsätze entlang der Wirbelsäule. Dieser Anwendung geht in der Regel eine Überprüfung der Beinlängen voraus. Sollte eine Beinlängendifferenz vorliegen, kann diese häufig mit einfachen Übungen korrigiert werden. Erst danach wird mit sanftem Druck auf die Dornfortsätze eingewirkt. Das Besondere an dieser Vorgehensweise ist, dass verschobene Wirbel in Bewegung und nicht statisch auf der Liege in ihre eigentliche Position gebracht werden.

Daran kann sich die sogenannte Breuss Massage anschließen. Speziell an dieser Massage ist der Einsatz von Johanniskrautöl. Diesem Öl, auch bekannt unter der Bezeichnung Rotöl, schreibt man die Fähigkeit zu, die Bandscheiben und das umliegende Gewebe zu nähren und dafür zu sorgen, dass die Elastizität wieder zunimmt. Die Massage wirkt auf den gesamten Organismus sehr wohltuend und entspannend.


Die Dorn-Anwendung dauert zwischen 30 min und 60 min, eine Breuss-Massage mit einer Dauer von ca. 30 min kann die Behandlung sinnvoll ergänzen und abrunden.